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Bitcoin bricht ein: Was steckt hinter dem Rückgang? Empfehlung

Bitcoin bricht ein: Was steckt hinter dem Rückgang?

Bislang war das Jahr 2018 für Besitzer von Kryptowährungen weniger erfolgreich. Ende letzten Jahres haben die Kryptowährungspreise historische Höchststände erreicht und weisen seitdem kontinuierliche Rückgänge auf. Der Bitcoin-Kurs fiel um 73%, wobei die berühmteste Kryptowährung noch am widerstandsfähigsten war. Andere beliebte Währungen wie Ethereum, Dash oder Litecoin verloren rund 90% an Wert. Sollten Anleger in dieser Situation an der Möglichkeit interessiert sein, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kryptowährungspreisen zu profitieren?

Durchbruch der 6.000 USD, ist dies die Kapitulation der Krypto-Enthusiasten?

Es sollte ehrlich zugegeben werden, dass das Interesse an Kryptowährungen im Jahr 2018 genau wie der Bitcoin-Preis deutlich zurückgegangen ist. Im Juli gab es den letzten Versuch größerer Preisanstiege, allerdings endete dies mit einem Misserfolg. Andererseits war das Niveau von 6.000 USD für einen wirklich langen Zeitraum zum Teil wie ein Betonboden für den Bitcoin. Der Preis stieg zwar nicht stark an, fiel andererseits aber auch nicht tiefer. Es mag den Anschein gehabt haben, dass der Markt keinen niedrigeren Preis akzeptiert. Auslöser der Abwärtsbewegung waren die aus Sicht des gesamten Marktes trivial erscheinenden Informationen: Die Spaltung (“Fork”) von Bitcoin Cash. Natürlich brach der Bitcoin-Preis selbst ein, aber aus der Sicht von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen gab es vorher viele andere Informationen, die scheinbar viel nachteiliger waren, wie z.B. der Diebstahl von Coins. Auf jeden Fall sank der BTC-Preis deutlich unter die 6.000 USD-Marke, was nur bestätigt, dass er sich in einem tiefen Abwärtstrend befindet.

Was ist mit der technischen Analyse?

Es mag ziemlich ironisch klingen, aber mit dem Durchbruch eines so wichtigen technischen Niveaus sowie der lehrbuchartigen Reaktion hat der Bitcoin-Markt in gewisser Weise seine Reife bestätigt. Ein solches Chartmuster ist für Investoren entscheidend. Unterstützungs- und Widerstandszonen stellen für Händler grundlegende Informationen dar, da dort das Verhalten der Marktteilnehmer richtungsweisend ist.

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In letzter Zeit hat die technische Analyse immer wieder die Richtung des Bitcoin-Preises vorgegeben. Ein klares Beispiel ist der Rückgang nach dem Unterschreiten der 6.000 USD. Händler können mit Hilfe von CFDs auch von fallenden Kursen profitieren. Quelle: xStation 5 (Bitte beachten Sie, dass sich die dargestellten Daten auf die Performance-Daten der Vergangenheit beziehen und kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Performance sind.)

Im Jahr 2017 hörte man oft, dass Kryptowährungen - einschließlich Bitcoin selbst - die Regeln der technischen Analyse nicht akzeptieren. Unterstützung- und Widerstandszonen sowie Chart- oder Kerzenmuster wurde wenig Bedeutung zugerechnet. Der Preis verhielt sich oft unglaublich zufällig und spiegelte zum Teil die sehr turbulente Natur dieses Marktes wider. Jetzt sind einige Investoren, die früher von dem Preisanstieg angezogen wurden, bereits weg, und der Markt ist etwas ruhiger geworden. Es sei jedoch angemerkt, dass Preisbewegungen größer ausfallen können als an der normalen Börse oder am Devisenmarkt. Wichtig zu verstehen ist, dass bei der technischen Analyse die Haupt-Trendrichtung eine untergeordnete Rolle spielt. Die meisten Muster können sowohl bei steigenden als auch fallenden Kursen genutzt
werden. Anleger könnten sich damit Möglichkeiten freihalten, je nachdem welches Szenario am wahrscheinlichsten erscheint.

Terminmarkt oder CFDs?

Auf dem Höhepunkt des Interesses an Kryptowährungen gab es immer wieder Hinweise darauf, dass das Fehlen von Short-Positionen den Preis von Bitcoin und anderen Coinsverzerrt. Tatsache ist, dass nach der Einführung von Future-Kontrakten durch die CBOE und CME (US-Börsen) der Preis für einige Zeit dynamisch gestiegen ist. Allerdings wurde bereits kurz danach der Hochpunkt erreicht. Allem Anschein nach stand diese Entwicklung jedoch nicht im direkten Zusammenhang mit der Einführung der Futures, die aufgrund vieler Einschränkungen nicht attraktiv genug sind. Durch die hohen Sicherheitsanforderungen und die großen Stückelungen haben die Terminmärkte bisher keine große Rolle gespielt und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich dies ändern wird. CFDs sind daher für Anleger gedacht, die ausschließlich ein Interesse an den
Kursbewegungen haben. Sie bieten viele Vorteile, in erster Linie die Möglichkeit, Positionen zu eröffnen, die nicht nur auf einen Preisanstieg, sondern auch auf einen -rückgang abzielen. Beachten Sie aber bitte stets, dass CFDs komplexe Instrumente sind und wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher gehen, schnell Geld zu verlieren. ​
82% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit XTB. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anleger könnten von einer Short-Position profitieren, wenn der Bitcoin-Preis oder eine andere Kryptowährung fällt. Die Kontrakte sind außerdem leicht skalierbar, z.B. kann ein Bruchteil eines Coins gehandelt werden, beispielsweise ein Hundertstel eines Coins. Dadurch kann das Risiko der Kapitaleinlage besser gesteuert werden. Außerdem steht die Sicherheit der Kontrakte (CFDs) in direkter Relation zur Zuverlässigkeit des Brokers. Wenn es sich um eine große Kapitaleinlage bei einem regulierten Broker handelt, sind die Gelder möglicherweise sicherer angelegt als in Krypto-Wallets (digitale Brieftasche). Die ESMA-Vorschriften haben die Hebelwirkung leicht reduziert, aber es ist immer noch
möglich, CFDs auf Kryptowährungen oder Kryptowährungspaare mit einem Hebel von 2:1 zu handeln. Wenn also eine Position im Wert von 10.000 USD eröffnet wird, ist eine Einlage in Höhe von 5.000 USD ausreichend (sogenannte Margin). Es ist anzumerken, dass mit CFD-Kontrakten auch zumindest ein Teil der Positionen in Kryptowährungs-Portfolios abgesichert werden könnte.

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Dieser Chart lässt keinen Zweifel daran, dass die Händler, die auf den Rückgang von Ethereum gesetzt haben, in den letzten Monaten viel Geld verdient haben. Auch wenn der Coin bereits 90% seines Wertes vom Allzeithoch verloren hat, ist er immer noch fast viermal so teuer wie im Frühjahr 2017. Quelle: xStation 5 (Bitte beachten Sie, dass sich die dargestellten Daten auf die Performance-Daten der Vergangenheit beziehen und kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Performance sind.)

Wie könnten sich die Krypto-Preise entwickeln?

Der Kryptowährungsmarkt wurde oft mit der Dotcom-Blase verglichen. Internetunternehmen erlebten Ende der 90er Jahre einen beispiellosen Boom, bis dann zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Kurse einbrachen. Doch heute können wir uns ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Viele Unternehmen sind zusammengebrochen, aber die Technologie war ein großer Erfolg und die darauf basierenden Unternehmen sind heute Marktführer an den Börsen. Im Falle von Kryptowährungen liegt die “Kollaps-Phase” bereits hinter uns, jedoch ist noch nicht klar, wie die Technologie zukünftig eingesetzt wird. Bezahle ich regelmäßig mit
Kryptowährungen? Machen das meine Freunde, meine Familie? Kann ich in einem lokalen Geschäft mit Bitcoins bezahlen? Es scheint, dass die Zeit der globalen Akzeptanz von Kryptowährungen noch nicht begonnen hat. Deshalb lohnt es sich, dafür zu sorgen, dass mit Preisbewegungen (Anstieg oder Rückgang) Geld verdient oder zumindest Kursverluste von Coins abgesichert werden können, die in Wallets gehalten werden.

Hier können Sie den Artikel als PDF herunterladen: https://www.heavytraderz.de/Krypto-Artikel-11-18.pdfKrypto-Artikel-11-18.pdf

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Gastautor: David Wotzka
Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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